Dieser Kopfball von Mehmet ging leider an die Latte. Andernfalls wäre es nochmal knapp geworden.

Aus dem erhofften Punktgewinn in Walpershofen wurde es leider nichts. Trotz einer über weite Strecke sehenswerten Leistung reichte es wieder nicht für etwas zählbares. Trainer Christoph Tridemy schickte mit Leon Weingärtner und Matze Lauer gleich zwei A-Jugendspieler ins Ludweiler Mittelfeld. Vorne komplettierte Thomas Imeneo die junge Ludweiler Garde. Aber nicht nur sie, sondern das gesamte Team machte seine Sache wirklich gut in einem spannenden Landesliga-Spiel. Die Heimmannschaft versuchte, uns mit mit gepflegtem Kurzspassspiel und Ballzirkulation auszuspielen. Wir hielten mit konzentriertem Defensivverhalten und gelegentlichen Konterversuchen erfolgreich dagegen. So erspielte sich Walpershofen zwar ein optisches Übergewicht, fand aber kein Durchkommen bis zu unserem Tor, in dem Rouven Großjean vor nicht all zu große Probleme gestellt wurde. Die bereitete uns dann aber leider der kleinlich pfeifende Schiedsrichter. Gleich zweimal entschied er aus unerfindlichen Gründen kurz vor der Strafraumgrenze auf Freistoß für die Heimmannschaft. Und zweimal schlug der Ball unhaltbar in unserem Kasten ein. Das war wirklich sehr unglücklich gelaufen. 

Faruk spielte wie immer sehr engagiert, konnte sich aber leider auch nicht entscheidend durchsetzen.

Unsere Männer ließen sich aber nicht entmutigen und spielten weiter diszipliniert in der Defensive und zunehmend mutiger in der Offensive. Während in der ersten Hälfte noch die Durchschlagskraft fehlte, ließ Christoph in der zweiten Hälfte mit Daniel Haille und Fabio Imeneo noch mutiger nach vorne spielen. So gelang es Ludweiler nun immer besser, die Heimmannschaft in Bedrängnis zu bringen. Walpershofen kam nur noch selten vor unser Tor, und wir erspielten uns einige hervorragende Torchancen. Die größte hatte zunächst Mehmet Bicen, als ein Kopfball gerade noch so von einem Abwehrspieler an die Unterkante der Latte gelenkt werden konnte, von wo er wieder ins Spielfeld zurück prallte. Immer wieder setzten sich nun Daniel Haille, Faruk Demir und Leon Weingärtner im und um den gegenerischen Sechzehner durch und erspielten sich gute Möglichkeiten. Die größte hatte Leon, als er schön von Daniel freigespielt allein vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte, aber leider am hervorragend reagierenden Keeper scheiterte. So blieb es trotz gutem Spiel bei der dummen Niederlage, für die sich Walpershofen insbesondere beim Herrn in Schwarz, dem offensichtlich schlechtesten Akteur auf dem Platz, bedanken darf. 

Unser junges Team hat gezeigt, zu was es in der Lage ist, wenn es konsequent im Defensivverhalten und mutig in der Vorwärtsbewegung spielt. Das hat wirklich gut ausgesehen und macht Mut für die Zukunft.