Für unsere beiden Aktiven hätte der Kirmessonntag nicht besser laufen können. Gegen den AFC hatten beide Teams leichtes Spiel. Zunächst setzte sich unsere Reserve klar mit 11:0 durch. Die Tore erzielten hier Kevin Schneider, Florian Wittek (2), Kevin Hayo (2) und Jörg Lorsong (6), der mit sechs Toren in Folge einen lupenreinen doppelten Hattrick zwischen der 51. und 77. Spielminute erzielte. Sowas hatte es schon lange nicht mehr gegeben. Unsere Reserve liegt damit auf einem guten 4. Tabellenplatz. Ebenso gut machte es auch unsere erste Mannschaft. Gegen den AFC zeigte sich unser junges Teams überaus spielfreudig. Mit extrem schnellem Offensivspiel über die Außen wurden die überforderten Hauptstädter ein ums andere mal ausgespielt. Bei zahlreichen Torchancen fehlte zunächst die Zielgenauigkeit, ehe es dann doch zum ersten mal im gegnerischen Kasten einschlug. Ein scharf hereingezogener Freistoß von Mizgin Demir, titschte einmal auf dem nassen Rasen auf und war so für armen Keeper nicht mehr zu halten (14. Minute). Nur zwei Minuten später drosch Mizgin bereits den zweiten Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar in die Maschen, ehe Maurice Desgranges einen weiteren Freistoß von der anderen Seite versenkte. Nach dem 4:0 durch Fred Agat, der eine klasse Hereingabe von Luka Capodici nur noch einzudrücken brauchte, war das Spiel in der 26. Minuten praktisch schon gelaufen. Laufen ließen unsere Männer nun nur noch den Ball, ohne mit letzter Konsequenz auf das fünfte Tor zu spielen. Dennoch blieben einige weitere Chancen teils allzu lässig ungenutzt. So dauerte es bis kurz nach der Halbzeitpause, ehe Mizgin mit Treffer Nummer drei auf 5:0 erhöhte, um nun auch alle guten Vorsätze der Gäste im Keim zu ersticken. Ludweiler zog sich nun etwas weiter zurück, und ließ die Gegner etwas weiter aufrücken. Die so freiwerdenden Räume nutzten die schnellen Offensivspieler nzu weiteren Treffern durch Fred Agat, Mizgin Demir und zwei Mal durch unseren lauffreudigsten Mann an diesem Tag Jannik Aveaux. Trotz Kirmes waren unsere Männer an diesem Tag immer ausgeschlafen und aggressiv in den Zweikämpfen. Sie ließen die Gegner zu keinem Zeitpunkt ins Spielkommen, sodass der Sieg auch in dieser Höhe voll in Ordnung ging.