Spielabbruch wegen Nebel am Donnerstag

Bereits am Donnerstag spielten unsere D- und C-Mädchen bei dichtem Nebel. Nach zwei schönen Treffern von Chantal Saeger gewannen die D-Mädchen 2:1 in Falscheid, während das Spiel der C-Mädchen wegen der schlechten Sichtverhältnisse in Ludweiler beim Stand von 1:3 für den 1. FC Saarbrücken abgebrochen werden musste.

Am Freitag war die Sicht wieder besser und unsere F-Jungs und E-Mädchen in Ludweiler im Einsatz. Die Mädels spielten ein gutes Spiel gegen Auersmacher, das leider unglücklich mit 1:2 verloren ging. Das Rückspiel endete nach einigen Umstellungen leider deutlich mit 0:4. Besser machten es diesmal die F-Jungs, die ihr Spiel gegen Auersmacher mit 4:2 gewannen. Das zweite Spiel ging gegen die starken Jungs aus Bübingen dann trotz guter Leistung leider verloren.

Samstags ging es in Ludweiler mit der E-Jugend weiter, die nach der ersten Hälfte und zwei Toren von Miguel Boksch und einem Nico Breuer auf der Siegerstraße schienen. Einige Wechsel und Umstellungen brachten aber Unordnung in unser Spiel und so die Gegner aus Klarenthal wieder ins Spiel. Am Ende mussten wir froh sein, dass es dank eines weiteren Treffers von Nico Breuer noch zu einem 4:4 Unentschieden reichte.

Das Spiel der D-Jugend endete mit einem klaren Sieg 7:0 gegen die personell geschwächte Mannschaft des Heidstock Blues.

Spielabbruch am Samstag nach Prügelei bei der A-Jugend

Ein weiterer Knalleffekt folgte danach im Spitzenspiel unserer A-Jugend gegen den SV Güdingen. Nachdem die erste Halbzeit mit 1:1 Toren noch ausgeglichen verlaufen war, spielte unser Team in der zweiten Hälfte ihre bessere Technik aus und zog schnell auf 4:1 davon. Die Gegner waren sichtlich überfordert und nervlich irgendwann auch nicht mehr auf der Höhe. Bereits während des Spiels gab es einige unschöne Rüpeleien und Tretereien, unter denen vor allen Daniel Haille zu leiden hatte. Schön, dass er sich da nicht aus dem Konzept bringen ließ und auf dem Platz die richtige Antwort gab. Als kurz vor Schluss dann bei den Gegnern endgültig alle Sicherungen durchbrannten, und es regelrechte Verfolgungsszenen an der Seitenlinie gab, mussten wir uns dann doch zur Wehr setzen. Das Ergebnis war eine wüste Klopperei und der zwangsläufige Spielabbruch durch den Schiedsrichter. Wenn also korrekt läuft, werden die Punkte dennoch in Ludweiler bleiben, weil die Verursacher dieser ganzen Misere aus Güdingen kamen. So hat es wohl auch der Schiedsrichter gesehen.

Sascha Schneider rettet die erste Mannschaft am Sonntag in der Nachspielzeit

Den krönenden Abschluss der Woche bot unsere erste Mannschaft zuhause gegen Hanweiler. Gegen den Tabellenvorletzten hatten wir eigentlich auf ein besseres Ergebnis gehofft. Am Ende mussten wir aber mit einem 1:1 Unentschieden mehr als zufrieden sein. Es gibt wohl Mannschaften, die einem überhaupt nicht liegen. Hanweiler scheint von der ganzen Spielanlage eine solche zu sein. Mit guter Organisation, großem Kämpferherz und schnellen Konterstürmern waren sie für unsere Jungs nie in den Griff zu bekommen. Wir versuchten während der gesamten Spieldauer Druck aufzubauen, konnten uns im letzten Drittel vorm Tor aber nur sehr selten entscheidend gegen die vielbeinige Abwehr der Gäste durchsetzen. Diese nutzen gleichzeitig jeden ungenauen Pass und jede Unaufmerksamkeit, um gefährlich vor unser Tor zu kommen. Mit ihren pfeilschnellen Stürmern erspieltem sie sich so einige gefährliche Chancen, die glücklicherweise zweimal an Pfosten und Latte endeten, nachdem Jeremie Feid im Tor Kopf und Kragen riskieren musste. Gleichzeitig berannten wir nahezu über die gesamte Spielzeit das gegnerische Tor, ohne wirklich Gefahr erzeugen zu können. Als dann der letzte Konter in der 85. Minute zu schnell und diesmal auch erfolgreich war, schien sich das Blatt zugunsten der Gäste gedreht zu haben. Bei zahlreichen Freistößen, Fernschüssen und tumultartigen Zuständen wurde nun im gegnerischen Strafraum der Belagerungszustand ausgerufen. Als schon niemand mehr mit einem halbwegs guten Ende rechnen konnte, schlug dann doch noch die Stunde unseres Strafraumrambos Sascha Schneider. Mit ganzem Körpereinsatz wühlte er sich durch die gegnerische Abwehr. Als die Situation schon geklärt schien, verwickelte er seinen Gegenspieler in einen Zweikampf und provozierte so ein unnötiges Foulspiel in der allerletzten Minute. Das Foul war ungeschickt, der Pfiff des Schiedsrichters zum Elfmeter aber durchaus nachvollziehbar. Auch die heftigen Proteste der aufgebrachten Gäste, die sich diese Entscheidung aber selbst zuzuschreiben hatten. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sascha dann auch noch selbst und avancierte so zum „Spieler des Tages“. Unser Mannschaft muss man ein großes Kompliment machen für die engagierte Leistung. Auch wenn es mal nicht so gut lief, hat sie doch nie aufgegeben und so den Punkt redlich verdient.