Eng ging es zu im Mittelfeld, wo Daniel Anton kämpferisch wie immer alles gab.

Nach dem klasse erkämpften Derbysieg in der letzten Woche gegen Geislautern gingen unsere Jungs mit viel Selbstvertrauen ins nächste Heimspiel gegen den SC Bliesransbach, der mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, bislang mit Tabellenplatz 7 aber deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurück geblieben war.

Auf unserem kleinen Hartplatz gab es den erwarteten Fight zweier

kampfstarker Mannschaften. Von Beginn an spielte sich das Geschehen weitestgehend zwischen den beiden Sechzehnmeterräumen ab, wo keines der beiden Teams auch nur einen einzigen Meter preisgeben wollte. Daniel Anton, Mehmet Bicen und Maxi Kassel zeigten wie gewohnt bravourösen Einsatz. Gleichzeitig wollte spielerisch aber überhaupt nichts zusammen laufen. Immer wieder versprangen die Bälle unglücklich, zahlreiche Fehlpässe landeten beim Gegner und auch das Spiel nach vorne war meist zu ungenau.  So rauften sich die zahlreichen Zuschauer und der Trainerstab immer wieder die Haare, wenn wieder einmal ein vielsprechender Angriff ergebnislos verpuffte. Unsere Abwehr um Andreas Engel und Kevin Reichert stand währenddessen sehr sicher, sodass unser Keeper Jeremie Feid in der ersten Hälfte nur ein einziges Mal eingreifen musste, um einen möglichen Gegentreffer zu verhindern.

Lediglich einmal musste Jeremie in der ersten Hälfte eingreifen. Da aber richtig...

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich der Spielverlauf nicht. Die Gäste konnten unser dicht gestaffeltes Mittelfeld nicht überwinden, während wir bei einigen Möglichkeiten immer wieder die falschen Entscheidungen trafen und wiederholt den entscheidenden Pass auf den besser postierten Mitspieler verpassten. Als dann der agile Julien Orlandelli im gegnerischen Strafraum unsanft zu Fall gebracht wurde, hätte der bis dahin gut pfeifende Schiedsrichter mit etwas Wohlwollen durchaus auch auf Strafstoß für uns entscheiden können. Das tat er nicht. Dennoch war das so etwas wie ein Startschuss für unsere Schlussoffensive. Zumindest sollte es eine werden, da wir nun zwar deutlich weiter vorne spielten, aber auch keine zwingenden Chancen zustande brachten. Da wir hinten weiter aufrückten, boten sich dem Gegner Konterchancen. So tauchte ein gegnerischer Stürmer kurz vor Schluss fünf Meter im Abseits stehend allein vor Jeremie Feid auf, der den platzierten Schuss jedoch mit einer wahren Glanzparade um den Posten drehte. Kurz vor Schluss setzten wir dann alles auf eine Karte, und Trainer Micha Groß beorderte unseren Abwehrchef Andreas Engel ins zentrale Mittelfeld. Dadurch entstand zwar mehr Druck nach vorne, jedoch war auch die Hintermannschaft in Auflösung begriffen. So kam es, wie es kommen musste: praktisch mit dem Schlusspfiff flog ein weiter Schlag der Bliesransbacher über Freund und Feind hinweg in Richtung unseres Tores. Das Laufduell entschied ein gegnerischer Stürmer für sich, der diesmal unserem Keeper keine Chance ließ.

Dicht gestaffelt standen Hintermannschaft und Mittelfeld - bis zur Schlussoffensive, die nach hinten los ging.

Damit war das Spiel verloren, und wir um eine Erfahrung reicher. Wir haben trotz der guten Weiterentwicklung und d einiger schön erkämpfter Siege  offensichtlich immer noch kein Team, das einen Gegner ohne weiteres an die Wand spielen kann. Vielleicht hätte man sich in einem solchen Spiel einfach auch mal mit einem Unentschied

en gegen eine gleichstarke Mannschaft zufrieden geben sollen, statt es mit der Brechstange zu versuchen. Aber auch das ist wahrscheinlich ein Entwicklungsschritt, den unser Team erstmal machen muss. Trotz dieser dummen Niederlage waren die Zuschauer und Verantwortlichen letztlich nicht unzufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung.

 

Zweite Mannschaft macht es beim 1:5 nicht besser

Daniel Haille war oft nur durch Fouls zu bremsen

Auch unsere Zweite machte eine äußerst unglückliche Figur. Trotz zahlreicher Chancen und eigentlich gutem Spiel bis vors gegnerische Tor wollte unserem Team einfach kein Treffer gelingen. Selbst klarste Chancen wurden reihenweise vergeben. Wie es besser geht, zeigte die gegnerische Mannschaft. Mit langen, präzisen Pässen wurde immer wieder schnell das Mittelfeld überbrückt. Unsere Hintermannschaft war leider in puncto Schnelligkeit ein wenig unterlegen, sodass unser Keeper gleich mehrmals chancenlos gegen allein auf ihn zulaufende Stürmer war. Als dann auch noch ein direkter Freistoß im Tor landete, war das Ding gelaufen. Erst kurz vor Schluss, setzte sich Daniel Haille zum wiederholten Male schön durch und konnte nur durch en Foul gestoppt werden. Selbst den fälligen Elfmeter brachten wir nicht im ersten Anlauf über die Linie. Im Nachsetzen konnte Phillipp Naumann dann aber wenigstens doch noch den verdienten Ehrentreffer erzielen.

Zumindest über den hoch verdienten Ehrentreffer durften sich unsere Jungs freuen.