1. Mannschaft

Unsere junge erste Mannschaft hat offenbar zwei Gesichter. Das Auswärtsgesicht, das etwas ängstlich in die Welt schaut. Und das furchtlose Heimgesicht, das mit viel Optimismus und Tatendrang nach vorne schaut.

Am letzten Sonntag war wieder Heimspiel und dementsprechend motiviert und engagiert gingen unsere Jungs gegen den FSV Saarwellingen zu werke. Nach einigen Ausfällen in der Hintermannschaft musste unser Coach Markus Großmann umstellen und mit Eike Hausknecht und Routinier Marc Weismann eine neue Innerverteidigung aufbieten, die links zudem vom ins Team gerückten Gian-Luca Tripi bestens verstärkt wurde. Alles Umstellungen, die sich auszahlen sollten. Denn unsere Jungs boten eine solide Abwehrleistung hinter einem spielstarken Mittelfeld, in dem Maurice Desgranges als zentraler Zehner geschickt die Fäden zog. Immer wieder wurden unsere schnellen Stürmer Alexander Busch und Youness Ilakie geschickt in Szene gesetzt. So auch schon nach 11 Minuten, als sich Youness toll über rechts durchsetzte und in der Mitte mustergültig Leon Weingärtner bediente, der ganz abgeklärt und technisch stark dem gegnerischen Keeper keine Chance ließ. Weiter ging es mit schnellem Spiel aus einer sicheren Abwehr. Diesmal über links, wo sich der enorm lauf- und kampfstarke Yannick Aveau wunderbar durchsetzte und beherzt abzog. Der Wellinger Keeper konnte den Ball nur abklatschen lassen und Youness war wieder einmal einen Schritt schneller als seine Gegenspieler. In klassischer Mittelstürmer-Manier ließ er dem Keeper im zweiten Anlauf keine Chance. In der Folge hatten wir das Spiel sicher im Griff, ließen die Gegner kommen, und mussten bis zur Halbzeit lediglich einmal durchatmen, als Marc Weismann einen Ball für den bereits geschlagenen Nico Rascopp im Tor von der Linie kratzen musste.

Nach dem Wiederanpfiff fand Saarwellingen zunächst wieder besser ins Spiel, jedoch ohne unser Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Ab der 60. Minute spielten wir dann wieder besser und konzentrierter und konnten uns auch zahlreiche Torchancen erspielen, die allesamt aber teilweise kläglich vergeben wurden. Zu allem Überdruss konnte Saarwellingen nach einem schön herausgespielten Konter auch noch auf 1:2 verkürzen. Ludweiler blieb aber diesmal konzentriert und spielte weiter überlegen. Als Youness wieder einmal zu schnell für seine Gegenspieler war, konnte er nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß von Außen nahm er gleich selbst wieder volley in der Mitte zum hoch verdienten 3:1. Nun waren wir endlich klar am Drücker und erspielten uns eine Chance nach der anderen. Immer wieder über Yannik auf links oder Leon in der Mitte ging es gefährlich vor`s Tor. Selbst größte Chance wurden allerdings vergeben bis schließlich wieder Youness eine schöne Flanke vor`s Tor schlug, die der zwischenzeitlich eingewechselte Yannik Groß technnisch gekonnt im Tor versenkte. Das war der Schlusspunkt zu einem souverän herausgespielten 4:1 Heimsieg, der hoffentlich in der kommenden Woche am 02.09. bereits um 13.00 Uhr in Schwalbach eine erfolgreiche Fortsetzung findet. Unser junges Team hat nach dieser tollen Partie die Unterstützung seiner Fans verdient.  

 

Zweite Mannschaft verliert unglücklich 1:2 gegen Dorf im Warndt

Gegen die bis dahin verlustpunktfreien Warndtdörfer bot unsere Reserve das bislang beste Saisonspiel. Zur Halbzeit stand es nach einem Treffer von Jaffar Noroozi sogar 1:0 für Ludweiler, der allerdings in der 60. Spielminue egalisiert wurde. Statt sich mit dem Punkt zufrieden zu geben, setzten wir aber zum Ende des Spiel alles auf einen Karte, was allerdings ziemlich daneben ging. Statt des Siegtreffers mussten wir zwei Minuten vor Schluss leider einen weiteren Treffer einstecken, der auch gleichzeitig die knappe Niederlage besiegelte. Das war schon bitter und noch dazu total unnötig. Unsere Reserve hat aber gezeigt, dass sie immer besser alös Team zusammen findet. Wenn es weiter so aufwärts geht, werden sicherlich auch die ersehnten Punkte folgen. 

Eike ging mit vollem Einsatz keinem Zweikampf aus dem Weg.

60 Minuten gut gewehrt: Am Ende gegen Quierschied doch mit 0:7 unterlegen.

Im Pokalspiel gegen den Saarlandligisten Quierschied war Ludweiler als Bezirksligist klar der Underdog. Zusätzlich gab unser Trainer Markus Großmann einigen Spielern Einsatzzeit, die bislang in der Ersten noch nicht so viel gespielt hatten. Dementsprechend begann unser Team auch sehr vorsichtig mit klarem Schwerpunkt auf einer guten Organisation des Defensivbereichs. Man ließ Quierschied sein Spiel ruhig von hinten aufbauen und machte die Räume erst hinter der Mittellinie konsequent dicht. Und mit dieser Spielweise hatte Quierschied auch so seine liebe Mühe, zumal bei der höherklassigen Mannschaft eine gewisse Überheblichkeit zu erkennen war. Quierschied ließ vielmehr lediglich den Ball geschickt laufen und versuchte immer wieder durch weite Diagonalpässe die nötigen Räume für sein Angriffsspiel zu finden. Das wollte aber in der ersten Halbzeit allzuoft garnicht gelingen. Als Ludweiler Mitte der ersten Halbzeit zunehmend begann, die Bälle im Mittelfeld zu gewinnen und über Daniel Haile und Youness Ilakie schnell nach vorne umzuschalten, zeigte Quierschied insbesondere in puncto Schnelligkeit die eine oder andere Schwäche. Zwei Riesen-Chancen für unsere beiden jungen Stürmer waren die Folge und die Gäste hätten sich hier auch nicht über einen Rückstand beschweren können. Leider ließen wir beide Großchancen fahrlässig liegen. Und so etwas nutzt eine klasse Mannschaft wie Quierschied natürlich aus. Die Angriffsbemühungen wurden nun, da Ludweiler doch als Gefahr betrachtet werden musste, wesentlich zielstrebiger. Nach einigen Halbchancen schlug ein satter Schuss von der Strafraumgrenze in der 38. Minute unhaltbar für Kevin Hayo im Tor ein. So ging es mit einem knappen, aber verdienten Vorsprung für die Gäste in die Kabine.

Leon - wie immer technisch stark - aber auch mit einigen herzhaften Zweikämpfen bei der Defensivarbeit dabei.

Nach der Pause hatten sich die Gäste dann doch ein wenig mehr vorgenommen. Dennoch hatten wir wieder die erste Chance. Wieder einmal war Youness zu schnell für seine Gegenspieler und scheiterte nach einem schönen Solo aber leider knapp aus spitzen Winkel am Außennetz. Das sollte aber die letzte Chance für Ludweiler gewesen sein. Weiterhin mit super Einsatz kämpfend, ließen zunehmend Kraft und Konzentration nach, sodass immer mehr Bälle bereits im Spielaufbau verloren gingen. Quierschied spielte weiter mit sehr breiter Spielanlage vor allem über die Außen, von wo immer mehr gefährliche Flanken und Rückgaben von der Grundlinie in unseren Strafraum segelten. Unsere Innenverteidiger Jonas Feld und Philipp Schardt hatten nun alle Hände und Füße voll zu tun, konnten auch zahlreiche Bälle erobern, waren bei einigen Situationen aber auch machtlos, sodass der Rückstand ab der 70. Spielminute kontinuierlich auf 0:7 anwuchs.

Eine Niederlage, die wir verschmerzen können, zumal das Team in den ersten 60 Minuten gezeigt, dass es mit geschickter Organisation jeden Gegner in Schach halten, und mit guten Zuspielen auf unsere gefährlichen Sturmspitzen jederzeit Tore schießen kann. So werden wir es in den nächsten Wochen sicherlich auch dem ein oder anderen Bezirksligisten sehr schwer machen können.

Demir Mizgin wird schon nach wenigen Spielen mit der neuen Mannschaft zum wichtigen Spielmacher und Torschützen

Nach dem Abstieg unserer Aktiven aus der Landesliga-Süd geht unsere erste Mannschaft radikal verjüngt mit einer Vielzahl von Eigengewächsen aus der Jugend und einigen wenigen Verstärkungen in die neue Saison. Zunächst, noch nicht eingespielt und mit zahlreichen Ausfällen, gab es einen schwierigen Start mit Niederlagen gegen Lauterbach und Überherrn. Mittlerweile findet sich das Team aber immer besser und konnte in der letzten Woche nun auch die beiden ersten Siege einfahren.

Gegegn den VFB Differten - wohl eher die zweite - gab es am Freitag einen hohen 11:1 Sieg, der bei besserer Chancenausbeute sogar noch hätte höher ausfallen können. Als guter Gastgeber hielt man sich aber offensichtlich noch zurück.

Am letzten Sonntag kam es beim Sportfest in St. Nikolaus nun aber zu einer ersten echten Standortbestimmung. Gegen unsere Nachbarn und neuen Ligakonkurrenten vom SV Emmersweiler zeigte unser Team weiter aufsteigende Form und konnte sich so nach einer guten Leistung recht deutlich mit 3:1 durchsetzen. Die Tore erzielten Alexander Busch, Matze Lauer und Mizgin Demir.

Die nächsten Spiele unserer Aktiven:

Dienstag 24.07.2018, 19.00 Uhr
SV 08 Ludweiler - SF Wadgassen

Donnerstag 26.07.2018, 18.30 Uhr
SV 08 Ludweiler - SG St. Nikolaus

Weitere Spiele im Rahmen unserer Sportwerbewoche:

Donnerstag 26.07.2018, 17.00 Uhr
B-Jugend - DJK Rastpfuhl/Rußhütte

Freitag 27.07.2018
17.45 Uhr: SSV Überherrn - TuS Bisten
19.30 Uhr: SSC Großrosseln 2 - Röchl. Völklingen 2

Samstag 28.07.2018
18.00 Uhr AH Traditionsspiel

Mit der wahrscheinlich jüngsten Aktiven-Mannschaft aller Zeiten erkämpfte die erste Mannschaft des SV08Ludweiler die ersten Punkte in der Bezirksliga Saarlouis. Gerade mal 20,7 Jahre war das Durchschnittsalter unserer Startaufstellung gegen Bisten. Auch bedingt durch die Ausfälle von Mizgin Demir und weiterer Spieler aus der Startaufstellung des ersten Spieltags setzte unser Trainer Markus Großmann mit Fabio Imeneo auf einen unserer starken A-Jugendspieler, der als Abwehrchef gleich voll zu überzeugen wusste.

TuS Bisten hatte sich vor der Saison erheblich verstärkt und auch nach dem erfolgreichen Saisonauftakt jede Menge Selbstvertrauen, während unsere Jungs auf dem Heidstock ja ein wenig unter die Räder gekommen waren. Dementsprechend versuchte der Gast gleich druckvoll nach vorne zu spielen. So sahen die zahlreichen Zuschauer von Beginn an ein sehr umkämpftes Spiel, bei dem man den Gästen durchaus ihr Plus an Erfahrung anmerkte. Unsere Bubis hielten aber klasse dagegen und ließen kaum einmal eine echte Torgelegenheit zu. Was doch einmal auf`s Tor kam, war eine sichere Beute unseres super aufgelegten Keepers Nico Rascopp. So spielten wir aus einer sicheren Abwehr und waren über Leon Weigärtner und Alex Busch auf den Außen immer wieder gefährlich im Spiel nach vorn, wo Youness Ilakie die gesamte Hintermannschaft quasi im Alleingang unterhielt. Nachdem zunächst unser Offensivverteidiger Yannik Aveaux knapp am gegnerischen Keeper gescheitert war, ließ Youness seinen Gegenspieler im Strafraum einfach stehen und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß setzte er selbst – mit gehörigem Selbstvertrauen ausgestattet – unhaltbar in die Maschen. Die Führung gab uns Sicherheit, während Bisten nun versuchte, einen Gang höher zu schalten. Gleichzeitig kochten die Emotionen hoch, als die Gäste meinten, in einer Strittiges Strafraumsituation auch einen Strafstoß verdient zu haben. So entwickelte sich eine hektische Partie mit lamentierenden Gegnern, die mit ihren Angriffsbemühungen aber immer wieder im dicht gestaffelten Mittelfeld um Maurice Desgranges und Thomas Imeneo hängen blieben. Hätten wir vor allem in der zweiten Hälfte unsere Chancen etwas konsequenter zu Ende gespielt, hätten wir eigentlich auch höher gewinnen können. So wurden Youness und Florian Schimmelpfennig gleich mehrmals teils rüde aufgehalten, was zu einem wahren Festival der gelben Karten für Bisten führte. Da auch deshalb der entscheidende Konter einfach nicht sitzen wollte blieb es bis zum Ende spannend. Es blieb aber beim knappen aber verdienten 1:0 Sieg, der unserem Team sicherlich Selbstvertrauen geben wird, für das nächste Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Wallerfangen.

Dieser Kopfball von Mehmet ging leider an die Latte. Andernfalls wäre es nochmal knapp geworden.

Aus dem erhofften Punktgewinn in Walpershofen wurde es leider nichts. Trotz einer über weite Strecke sehenswerten Leistung reichte es wieder nicht für etwas zählbares. Trainer Christoph Tridemy schickte mit Leon Weingärtner und Matze Lauer gleich zwei A-Jugendspieler ins Ludweiler Mittelfeld. Vorne komplettierte Thomas Imeneo die junge Ludweiler Garde. Aber nicht nur sie, sondern das gesamte Team machte seine Sache wirklich gut in einem spannenden Landesliga-Spiel. Die Heimmannschaft versuchte, uns mit mit gepflegtem Kurzspassspiel und Ballzirkulation auszuspielen. Wir hielten mit konzentriertem Defensivverhalten und gelegentlichen Konterversuchen erfolgreich dagegen. So erspielte sich Walpershofen zwar ein optisches Übergewicht, fand aber kein Durchkommen bis zu unserem Tor, in dem Rouven Großjean vor nicht all zu große Probleme gestellt wurde. Die bereitete uns dann aber leider der kleinlich pfeifende Schiedsrichter. Gleich zweimal entschied er aus unerfindlichen Gründen kurz vor der Strafraumgrenze auf Freistoß für die Heimmannschaft. Und zweimal schlug der Ball unhaltbar in unserem Kasten ein. Das war wirklich sehr unglücklich gelaufen. 

Faruk spielte wie immer sehr engagiert, konnte sich aber leider auch nicht entscheidend durchsetzen.

Unsere Männer ließen sich aber nicht entmutigen und spielten weiter diszipliniert in der Defensive und zunehmend mutiger in der Offensive. Während in der ersten Hälfte noch die Durchschlagskraft fehlte, ließ Christoph in der zweiten Hälfte mit Daniel Haille und Fabio Imeneo noch mutiger nach vorne spielen. So gelang es Ludweiler nun immer besser, die Heimmannschaft in Bedrängnis zu bringen. Walpershofen kam nur noch selten vor unser Tor, und wir erspielten uns einige hervorragende Torchancen. Die größte hatte zunächst Mehmet Bicen, als ein Kopfball gerade noch so von einem Abwehrspieler an die Unterkante der Latte gelenkt werden konnte, von wo er wieder ins Spielfeld zurück prallte. Immer wieder setzten sich nun Daniel Haille, Faruk Demir und Leon Weingärtner im und um den gegenerischen Sechzehner durch und erspielten sich gute Möglichkeiten. Die größte hatte Leon, als er schön von Daniel freigespielt allein vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte, aber leider am hervorragend reagierenden Keeper scheiterte. So blieb es trotz gutem Spiel bei der dummen Niederlage, für die sich Walpershofen insbesondere beim Herrn in Schwarz, dem offensichtlich schlechtesten Akteur auf dem Platz, bedanken darf. 

Unser junges Team hat gezeigt, zu was es in der Lage ist, wenn es konsequent im Defensivverhalten und mutig in der Vorwärtsbewegung spielt. Das hat wirklich gut ausgesehen und macht Mut für die Zukunft.

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