Wenig überzeugend war der Auftritt unserer Zweiten am letzten Sonntag in Naßweiler. Dabei hatten wir von der Papierform her den stärksten Kader seit langem auf dem Platz. Denn mit Thomas Imeneo, Jonas Feld, Gian-Luca Tripi und Leon Weingärtner standen gleich vier Spieler in der Anfangsformation, die schon Erste-Mannschafts-Luft geschnuppert haben. Dementsprechend überlegen gestalten wir auch die erste Halbzeit, auch wenn wir spielerisch nicht zu überzeugen wussten. Auf dem holperigen Hartplatz wöllte der Ball einfach nicht so laufen wie gewünscht. Dennoch erspielten wir uns einige gute Chancen, die aber immer wieder in der vielbeinigen Naßweiler Abwehr hängen blieben. Als Jörg Lorson in der 20. Minute dennoch der Führungstreffer gelang, stimmte aber zumindest das Ergebnis. Zahlreiche weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt bis zur Pause.

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte ging dann der Spielfluss vollends verloren. Jetzt lief nur noch wenig zusammen und Naßweiler kämpfte sich mit viel Einsatz zurück ins Spiel. So ergaben sich nun Chancen auf beiden  Seiten. Thomas Imeneo knallte zunächst einen einfachen Ball aus nächster Nähe nach der einzigen schönen Kombination des Spiel völlig freistehend lässig übers Tor. Kurz darauf setzte er den nächsten Ball diesmal mit Wucht an die Latte. Auf der Gegenseite verloren wir immer wieder durch Unkonzentriertheiten die Bälle im Mittelfeld und luden Naßweiler zum Kontern ein. Zum Glück hatten auch sie nicht das Zielwasser erfunden, sonst wären wir schnell ins Hintertreffen geraten. So musste schon ein Elfmeter herhalten, um den nicht unverdienten Ausgleich für Naßweiler herbeizuführen. In der Folge versuchten wir zwar wieder das Heft in die Hand zu nehmen, hatten auch noch die eine oder andere Halbchance, ohne dass wir uns jedoch noch einmal entscheidend durchsetzen konnten.

So blieb es nach mäßiger Leistung bei einem wenig zufriedenstellenden 1:1. Letztlich hat Naßweiler den Punkt mehr gewollt und diesen damit auch mehr als verdient.